Stichwörter: Vulkanlandschaften auf Hawaii, Kamtschatka, den südamerikanischen Anden und Neuseeland, Naturerlebnisse und Abenteuer auf Reisen (Aspekte der emotionalen Beziehung zur Natur), Ästhetische Bildung
Länge: 45 Minuten - teilbar in zwei Einzelfilme (bei Minute 22)
Bestellbar bei Franz.Herzog@sbg.ac.at um € 32.- (VHS-Kassette bzw. DVD inkl. Versand)
Der Film zeigt in faszinierenden Bildern die magische Anziehungskraft und einzigartige Ursprünglichkeit von Vulkanlandschaften, die uns zu den Anfängen unseres Planeten Erde zurückführen – als die feste Erdkruste gebildet wurde – die Lufthülle, Wasser und erste Lebensformen entstanden.
Das Schauspiel mit dem Feuer aus der Tiefe lockt Menschen aus aller Welt an.
Die glühende Lava wirkt wie ein Magnet – unwiderstehlich, fantastisch schön, aber auch gefährlich. Wer sich einem aktiven Vulkan nähern will, muss gut vorbereitet sein und kann doch plötzlich überrascht werden.
Im Mittelpunkt des Filmes steht die Begegnung mit den Urkräften der Natur auf den Vulkanen von Hawaii, Kamtschatka, den Anden und Neuseeland. Eine Begegnung, die heute auch „normalen“ Touristen möglich ist.
Wir empfehlen den Film für die Fächer Geographie, Biologie und Umweltkunde, Umweltbildung (auch fachübergreifend) und Kunsterziehung.
Die Langversion ist besonders für Wahlpflichtfächer empfehlenswert.
Die beiden Einzelfilme (22 und 23 Min.) für normale Unterrichtseinheiten:
Ende von Film 1 bei Min. 22 mit Ende des Kamtschatka-Teiles.
Beginn von Film 2 bei Min. 22 mit Vollmond und Sonne am Beginn des Anden-Teiles.
Neben den inhaltlichen Aspekten zum Vulkanismus eignet sich der Film/die Filme besonders für die Diskussion des Themas Mensch – Natur – Tourismus, das Erleben von Natur auf Reisen:
Reisen ist heute weltweit einer der wichtigsten Zugänge des Menschen zur Natur, einer oft schon marginalisierten Natur. Wir erleben zwar einen Trend zum „Natur- und Ökotourismus“, was aber oft nur ein Etikettenschwindel ist, da es sich bei diesen Angeboten meist nicht um naturschonendes Reisen handelt. Intakte Umwelt wird immer knapper. Formen und Strategien für einen umweltverträglichen Tourismus müssten entwickelt und durchgesetzt werden.
Umwelt wird aus einer anthropozentrischen Perspektive gesehen. Die Natur als Konsumgut hat keine eigenen Rechte. Die Motivation für einen Wandel im Umgang mit der Welt kann nach Auffassung der ganzheitlichen Ökologie nur aus einem „geänderten Verständnis unseres Selbst“ kommen. Wir sind eng verbunden mit allem Leben auf diesem Planeten. Diese Verbundenheit mit der Welt kann auch auf Reisen erfahren und in das Bewusstsein integriert werden.
Das Besondere an diesem Film ist, dass er nicht nur Informationen und außerordentlch ästhetische Vulkanbilder bietet, sondern thematisiert wie zwei Menschen den elementaren Naturkräften nachspüren, ihrer Schönheit und berührenden Ästhetik, diese Wildnis in sich aufnehmen und zu intensiven Erfahrungen in der Natur verdichten.