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Das Hochbeet

Rekordernten nicht nur für den Minigarten

Im naturnahen Gartenbau ist das Hochbeet weit verbreitet. Durch seinen besonderen Aufbau kann mehr Wärme gespeichert werden als in einem flachen Beet. Da das Hochbeet aus verschiedenen Schichten verrottbaren Materials aufgebaut ist, entsteht bei der Verrottung erhebliche Wärme, die den Pflanzen zugute kommt - etwa 4-5°C im ersten Jahr gegenüber dem Flachbeet. Wenn das Hochbeet etwa nach 6 Jahren zusammengesackt ist, kann man es immer noch als Beet ohne Rückenschmerzen weiterbenutzen.

Bauanleitung

Um das Sonnenlicht optimal ausnutzen zu können, sollte das Hochbeet in Nord-Süd-Richtung angelegt werden.

Diese schematische Darstellung soll die Schichtung des Hochbeets veranschaulichen:

Querschnitt durch das Hochbeet

Bepflanzung des Hochbeets

Am besten wird das Hochbeet im Herbst oder bald im Frühjahr angelegt. Bei seiner Bepflanzung ist es ratsam sich an die Regeln der Mischkultur zu halten. Diese Methode bringt eine gute Ernte auf kleinem Raum. Ob durch Wurzelausscheidungen oder Duft - Pflanzen können sich gegenseitig schützen. Kräuter zwischen Gemüse gepflanzt können viel Gutes bewirken, sowohl als Abwehr gegen Schädlinge, als auch zur Geschmacksverbesserung. Solch gute Effekte erzielt man zum Beispiel

Und mit Kapuzinerkresse, Tagetes und Ringelblumen ist der Gemüsegarten immer wieder ein erfreulicher Anblick.

Wichtig: In den ersten beiden Jahren dürfen nur Starkzehrer wie Tomaten, Kohl, Sellerie, Lauch, Gurken und Zucchini angebaut werden, um gefährliche Nitratanreicherung zu vermeiden. Schwachzehrer wie Salat und Spinat folgen daher erst im 3. Jahr.

Vor- und Nachteile des Hochbeetes


Vorteile: Hochbeete im Tullner Altersheim
Nachteile:

1. Jahr

Anbauplan im 1. Jahr

2. Jahr

Anbauplan im 2. Jahr

3. Jahr

Anbauplan im 3. Jahr

Gute Nachbarn - Schlechte Nachbarn

Verträglichkeitstabelle