Institut für Didaktik der
Naturwissenschaften
an der Universität Salzburg

Schulgartl'n

Säen und Pikieren

Eine der ersten Arbeiten im Garten ist das Aussäen und später das Pikieren von Blumen-, Kräuter- und Gemüsekeimlingen.

Samen

• Wenn im Februar die ersten Samenpackerl in den Geschäften erscheinen, ist es Zeit für die Planung der diesjährigen Gartengestaltung.

Ansaat

• Kleine Samen werden in einen Blumentopf locker ausgestreut. Sind die Samen sehr klein, kann man einen kleinen Trick anwenden: Feine Samenkörner wie Mohn und Majoran werden mit Sand vermischt und dann erst ausgestreut. Bei größeren Samen wie Sonnenblumen oder Kürbis werden ein bis zwei Stück direkt in vorbereitete Löcher im Blumentopf gepflanzt.

Beschriftung

• Eine sorgfältige Beschriftung ist unbedingt notwendig, damit man auch noch nach ein paar Tagen weiß, um welches Pflänzchen es sich nun handelt.

Gießen

• Nicht vergessen: Die Blumentöpfe nach dem Aussäen angießen! Damit ist der Startschuss zum Quellen und Keimen gegeben.

Pikieren

• Wenn sich nach den Keimblättern die ersten drei Blätter entwickelt haben, ist es Zeit die kleinen Pflänzchen zu vereinzeln (= Pikieren). Dabei nimmt man ein Pikierholz (ein angespitztes Ästchen erfüllt auch seinen Zweck) und bohrt ein Loch in die feuchte Erde. Da hinein kommt nun das Pflänzchen. Hat es schon eine sehr lange Wurzel ist es günstig diese ein wenig einzukürzen. Das beschleunigt das Anwachsen, da die Pflanze neue Haarwurzeln bildet. Eine bessere Nährstoffversorgung ist dadurch gewährleistet. Abschließend fest andrücken und noch einmal zart gießen.

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