2 Plastik-Getränkeflaschen
1 kleine Glas- oder Plastikflasche
Markierstift und Pappkarton
Stanleymesser und kleine Schere zum Zuschneiden der Flaschen
Gips
Anrührgefäß für den Gips (Joghurtbecher o.ä.)
Löffel zum Anrühren
Bei beiden Flaschen werden zuerst die Schnittlinien mit Hilfe eines Markierstiftes und eines Pappkartons angezeichnet.
(genaue Anleitung unter: Tricks mit Flaschen)
Die Oberteile der Flaschen werden dann entlang der Markierlinien so abgeschnitten, dass der Umfang einer der beiden abgeschnittenen Kappen etwas größer ist als der Umfang des Unterteils der anderen Flasche.
So kann man dann die Kappe mit der größeren Öffnung als Deckel für den Aufzuchtbehälter verwen-den (wenn das nicht mit Flaschen des selben Herstellers funktioniert muss man andere Flaschen ausprobieren).
Der Gips wird im Yoghurtbecher angerührt (den Gips in wenig Wasser einstreuen und zu einem dünnen Brei verrühren).
Den angerührten Gipsbrei zügig in die abgeschnittene Flasche eingießen, so dass der Boden ca. 4cm hoch bedeckt ist.
In den noch flüssigen Gipsbrei wird die kleine Glas- oder Plastikflasche eingedrückt und falls notwendig mit einem Klebeband solange fixiert bis der Gipsbrei fest geworden ist.
So sieht ein fertig eingerichteter Aufzuchtbehälter für junge Stabschrecken aus. Die Kappe ist zur Belüftung mit Löchern versehen Der Gipsboden dient nicht nur zur Fixierung der Wasserflasche, in die man Zweige einstellen kann. Befeuchtet man den Gips, so saugt er das Wasser auf und gibt es dann langsam wieder an die Luft im Behälter ab. Auf diese Weise kann man je nach den Bedürfnissen der gepflegten Organismen ganz gezielt und ohne großen Aufwand eine mehr oder weniger hohe Luftfeuchtigkeit erzeugen und aufrecht erhalten.