3 Plastik-Getränkeflaschen (möglichst 2 Liter und untailliert)
Plastik-Filmdosen
eine spitze, scharfe Schere
Lochstecher, fein und grob
Bohrer (am besten Hand-Holzbohrer)
ein scharfes Messer
einen Gas- oder Spiritusbrenner
einen großen, flachen Karton
ein Markierstift (abwischbar)
Strumpfhosenstücke
durchsichtiges Klebeband
Waschbenzin
Papiertücher
Silikondichtmittel
(Küchen)Abfälle wie z.B. Obstschalen und -reste, Kaffee- und Teesud, Gemüsereste, Papier usw.
1. Vorbereitung der Flaschen / Aufkleber und Kleberreste entfernen, ausspülen und trocknen
2. Bei allen Flaschen die Schnittlinien mit einem abwischbaren Marker aufzeichnen
3. Die Flaschen an den Schnittlinien zerschneiden
4. Lüftungslöcher stechen (Fruchtfliegen-sicher mit dem Nadelstecher
5. Siebboden herstellen (größere Löcher mit Nagelstecher oder Bohrer)
6. Zusammensetzen der Einzelteile nach dem in der Skizze angegebenen Muster. Die Verbindungen können (wenn sie zu locker sind) mit Klebeband gesichert werden. Auch der Siebboden sollte eingeklebt werden, damit er beim Einfüllen des Kompostmaterials nicht verrutschen kann. Da das Unterteil die überschüssige Flüssigkeit aufnimmt und evtl. regelmäßig geleert werden muss, sollte es ebenso wie der Deckel leicht abnehmbar sein!
7. Nun kann der Minikomposter mit Kompostmaterial befüllt werden.
Nach dem Einfüllen deckt man die obere Öffnung mit einer „Haube“ aus Strumpfhosenstoff ab, bevor man dann den „Deckel“ aufsetzt. So hat man eine Sicherung gegen das Eindringen von Fruchtfliegen.
organische Abfälle wie Schalen und Reste von Obst und Gemüse
Grasschnitt vom Schulgelände (sparsam und in lockeren, dünnen Lagen)
Blätter und Häckselgut von Laubgehölzen, Laubstreu
alte Einstreu aus Tierkäfigen
Papier
als unterste Drainageschicht kann man eine Handvoll Leca-Tonkugeln o.ä. verwenden
Vorschlag für ein Protokollblatt
Bei Gruppenarbeit kann man die in den Gruppen gebauten Minikomposter mit unterschiedlichen Materialien füllen oder bei gleicher Befüllung unterschiedliche Bedingungen schaffen (warm/kalt, feucht/trocken, hell/dunkel etc.) und so z.B. die Bedingungen für eine optimale Verrottung erarbeiten bzw. Einblicke in ökologische Zusammenhänge und die Bedeutung dieses Vorganges in der Natur eröffnen.
Ein Beispiel:
Weitere Vorschläge:
1) Der Deckel des Flaschenoberteils (Einflugtrichter) wird durchbohrt (3-4 mm).
2) Eine Filmdose dient als Behälter für das "Lockmittel" (Brei aus Banane u. Apfel).
3) Sie wird auf einen Marmeladenglasdeckel o.ä. geklebt, mit dem Lockmittel gefüllt und in den Fangbehälter (Flaschenunterteil) gestellt.
Nun können die einzelnen Teile, so wie in der nebenstehenden Abbildung dargestellt, zusammengefügt werden.