Holzbrettchen ca. 15 x 15 cm
dünne, verästelte Zweige
Hand- oder elektrische Stichsäge zum Zusägen der Bodenbrettchen
Rosenschere oder Messer zum Zurechtschneiden der Zweige
Bleistift und Lineal oder Winkel zum Anzeichnen
Hand- oder Elektrobohrer
Zuerst wird mit einer Säge das rechteckige Grundbrettchen zugesägt (ca. 15x15cm).
Mit dem Bleistift wird dann durch Anzeichnen der Diagonalen der Mittelpunkt bestimmt.
An dieser Stelle wird mit dem Hand- oder Elektrobohrer ein Loch gebohrt.
Anschließend wird von einem dünnen verästelten Zweig ein ca. 40cm langes Stück abgeschnitten und in das Loch gesteckt.
Wenn man einen ganzen „Klassensatz“ solcher Brettchen nach der Verwendung immer wieder verstauen muss ist es besser die Zweigstücke nur einzuklemmen und hinterher wieder zu entfernen ansonsten kann man sie auch mit einem Kleber dauerhaft fixieren.
Stabheuschrecken sind nachtaktive Tiere, die tagsüber unbeweglich an ihren Futterpflanzen sitzen und sich auf ihre gute Tarnung verlassen Das macht sie zu sehr guten Beobachtungs-"objekten" für den Biologieunterricht. Setzt man sie auf die Beobachtungszweige, bleiben sie schon nach kurzer Zeit ruhig sitzen und lassen sich problemlos ganz aus der Nähe betrachten. Das gilt auch für die meisten mit den Stabschrecken nahe verwandten Gespenstschrecken.
An den ruhig auf den Zweigen sitzenden Tieren kann man dann z.B. die typische Insektenanatomie studieren, Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren oder verschiedenen Entwicklungsstadien entdecken und dazu auch Zeichnungen anfertigen lassen. Auf diesem Foto sitzen, gut getarnt, ein ausgewachsenes geschlechtsreifes Männchen und ein Weibchen der Vietnamesischen oder Annam-Stabschrecke (Baculum extradentatum) auf dem Beobachtungszweig.