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Bauanleitung für eine Wurmkiste

Benötigte Materialien

Material Material

Benötigtes Werkzeug

Werkzeug Werkzeug

Arbeitsablauf

Container mit Löchern Fertiger Containerboden Abflussloch Bohren Zuschneiden der Gaze Festschweißen Fertige Luftlöcher Abflusshahn Abflusshahn Abflussschlauch Abflussschlauch Abflussschlauch Abflussschlauch

Befüllung der Wurmkiste

Tonkugelschicht Abdecken mit Gartenvlies Zerknülltes Papier Rohkompost Kompostwürmer Kompostmaterial Abdecken mit Kunststofffolie Wurmkiste Kompost sieben Fertiger Kompost

Zusatzinformationen

Als ideale Populationsdichte werden von Züchtern ca. 27 adulte Würmer pro 1 Liter Substrat angegeben. Der optimale Besatz für eine Kiste mit einer Größe von 90 x 60 x 30 cm (ca. 50 Liter Kompostmaterial) beträgt dann 1350 Würmer.

Das Substrat sollte immer einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 haben(leicht sauer bis neutral).

Stark verdichtetes Substrat sollte hin und wieder aufgelockert werden, um eine bessere Trainage und ausreichende Sauerstoffversorgung zu gewährleisten.

Die überschüssige Flüssigkeit, die beim Kompostierungsvorgang entsteht und sich im Untersetzer sammelt, kann als organischer Flüssigdünger z.B. dem Gießwasser für Zimmerpflanzen zugefügt werden.

Nur wenn der Standort warm genug ist (20-24°C.) vermehren sich die Würmer optimal. Bei Substrattemperaturen unter ca. 5°C. stellen die Würmer die Vermehrung ganz ein. Das sollte man bei der Aufstellung des Behälters berücksichtigen.

Am Futterplatz kann man immer Würmer in ausreichender Anzahl "ernten". Falls einige Zeit nicht gefüttert wurde oder das Substrat trockener wird, ziehen sich die Würmer nach unten ins Substrat zurück und müssen dort ausgegraben werden.

Unschädliche Mitbewohner, die hin und wieder in der Wurmkiste auftauchen können sind Asseln, Enchytraeen (kleine weißliche Verwandte der Kompostwürmer), Nematoden oder Ohrwürmer. Tausendfüssler sollte man hingegen aus der Kiste entfernen, da sie Fressfeinde der Regenwürmer sind.

Wurmbehälter, die in der Schule eingerichtet werden, sollten möglichst im Rahmen des Biologieunterrichts von den Schülern eingerichtet und betreut werden. Ein Arbeitsblatt mit Beobachtungs- und Betreuungsanweisungen hat sich dafür gut bewährt.

Optimal versorgte Behälter kann man ohne Probleme auch in bewohnten Räumen aufstellen.

Vor allem wenn der Wurmbehälter nicht optimal versorgt wird kann es zu "Fruchtfliegen- und Geruchs-Problemen" kommen. Einige Möglichkeiten das zu verhindern bzw. zu vermindern sind:

Bezugsquellen für Kompostwürmer findet man ohne Probleme im Internet.